ein prägnanter bestandteil ist den videos der firma video marsh immanent: die natur! auch für "odessa" von caribou wurde der tatort ins offene grün verlegt, zudem zieht sich eine leicht körnige optik wie ein schleier über den bildschirm und lässt die mitschwingende message des kanadischen produzenten quasi haptisch wirken. fühlbar werden nämlich die emotionen, wenn gleich zu beginn das drama einer beendeten beziehung spuren im gesicht der protagonistin hinterlässt und sich die bereits erwähnte mutter natur samt ihrer population von der harschen seite präsentiert.
lustigerweise gibt es zum sound von caribou ein ganzes sammelsurium an schubladen, das jedem möbel-discounter die schamesröte ins gesicht treiben würde. wir möchten dem keine weitere note hinzufügen und bleiben bei der einordnung zwischen indie und elektro, also indietronic. am ende des tages ist aber auch diese verortung überflüssig, denn caribou steht für sich und trademarks sind auch in diesen beiden recht szenigen gefielden kein alltägliches lob. und nun viel spaß mit der weltpremiere von "odessa" auf tape.tv!
note: für den 16. april ist übrigens der nachfolger zu caribous erstling "andorra" mit dem titel "swim". dabei soll die reise mehr in richtung "flüssige dance music" gehen. wir sind gespannt!








