Mit ‘video’ getaggte Artikel

Drake ist zur Zeit der wohl gehypteste MC auf Mutter Erde. Die lebende Legende Nas erklärte kürzlich, dass er sich keine Sorgen um die Hip Hop Kultur machte, solange es Rapper wie den Newcomer aus dem Land des Ahornblatts und der Mounties gäbe. Irgendwo zwischen den Weiberstorys des jungen LL cool J und den Abenteuern von Hornbebrillten hipstern, findet der ehemalige Schauspieler seine eigene kleine Nische. Drake ging den klassischen Weg: Mixtapes, Remixe, und wieder Mixtapes. Die Single „best I ever had“ erlöste ihn 2009 schließlich aus dem Herumgekrebse. Es folgte ein Deal mit Lil Waynes „cash money records“ und einige Grammy Nominierungen.
Im Video zu „find your love“, der zweiten Single des aktuellen Albums „thank me later“, begibt sich der Schürzenjäger nach Jamaika, um ein letztes mal um (s)eine Angebetete zu kämpfen. Leider ist auch ein lokaler Druglord an dieser Perle der Karibik interessiert. An diesem Punkt würden die meisten vernunftbegabten Menschen einen Rückzieher machen – Drake jedoch nicht! Gut gemeinte Ratschläge in den Wind schlagend, legt er sich mit einer Horde jamaikanischer Rudeboys an. Ob das gut geht?
Die Tourismusbehörde Jamaikas ist von dem video übrigens weniger überzeugt, als regisseur anthony mandler. So erhob der minister für tourismus, edmund bartlett, den zeigefinger richtung drake und des jamaikanischen dancehall superstars mavado, der auf "find your love" gefeaturet ist: "Gun culture, while not unique to Jamaica, is not enhancing (the island's image).". so traurig es ist, doch die aktuelle nachrichtenlage lässt bartlett dann doch wie einen modernen don quichotte aussehen.
Tags: dancehall, don quichotte, drake, find your love, mavado, nas, video
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schnecken porno | animalistic
unser heutiges "video des tages" ließ uns nicht in ruhe, so haben wir gleich mal eine best of animalistic-playlist erstellt. angeführt von malentes & dex´ "schnecken porno", treffen wir die jungs von weezer mit den tierischen bewohnern afrikas, gehen mit jan delay samt elefant gassie in berlin und checken mit den chemical brothers stylebewusste fische aus. leider konnten wir selbst kein video von den "otten" auftreiben, daher greifen wir in diesem fall – damit sich niemand benachteiligt fühlt – zu einem anderen portal.

partner in crime | groove
dass wir bei tape.tv mitnichten im elfenbeinturm sitzen und uns selbst bespaßen, dürfte euch schon aufgefallen sein. so haben wir nun auch mit den guten menschen bei groove.de einen partner in crime gewonnen, der auf tape.tv für output sorgen wird. im eigenen groove-channel bekommt ihr handverlesene videos der groove redaktion auf augen und ohren, wobei es am ende vor allem ein körperteil verschleißender weise treffen wird: beine!
Tags: feature, groove, jan delay, malente, partner, special, video, weezer
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Nach dem pumpenden opener „rocket“ lässt sich das englische duo goldfrapp nicht lange bitten und versorgt alle discoholiker mit neuem material. „alive“, die zweite auskopplung des bereits fünften studioalbums „head first“, hält was der titel verspricht, und holt auch den letzten valium-clubber auf die tanzfläche. Die workout mädels lassen sogar die düsteren metal jungs mit hang zum blutsaugen gut aussehen und legen eine derart flotte sohle auf´s parkett, dass es nur so vor schweiß trieft.
Die experimentierfreudige alison versprüht gewohnten glitter und würzt das verführerische mahl „alive“ mit einer brise abba. Die kutten- und nietenträger tanzen derweil noch brav im windschatten der gymnastik-ladies, während das goldlöckchen verschiedene denkmal-posen durchexerziert. Und nun: Sarg auf, licht aus!
Regie führte mit dem briten doug wilson ein alter bekannter von goldfrapp.
weitere videos von doug wilson:
goldfrapp | happiness
goldfrapp | a&e
coldplay | Life in Technicolor II
lcd soundsystem | tribulations
busted | year 3000
Tags: alive, busted, coldplay, doug wilson, goldfrapp, head first, lcd soundsystem, video
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der begriff "weltmusik" kommt dem stadard-scheuklappen-träger eher verächtlich über die lippen. da klopfen ein paar hippies auf cajons aus wurzelholz, das bio-lunch-paket fest im tantrischen griff und am liebsten trifft man sich mit einem rudel selbstfrisierter sibirischer huskys im naturschutzgebiet kornbühl. nun gut, leicht übertrieben ist das schon, aber die haben ja angefangen!
die kleinbus sprengende 10-köpfige band balkan beat box, deren gründer ori Kaplan und Tamir Muskat beide aus israel stammen, hat mit derlei definitionen sicherlich nichts am hut, außer, dass man sich eben keine grenzen in der komposition der mittel steckt, die schlussendlich zu der musik führen, die auf "war again" ein konglomerat aus hiphop, dub und reggae anführt. das stück (vom aktuellen album "blue eyed black boy") entstand – die vorzeichen sind hier wohl fast als zwangsläufig zu betitelten – u.a. im belgrader kosutnjak studio, und damit im nächsten (wenn man israel als ausgangsstätte nimmt) krisengebiet. das animierte video entstand unter aufsicht von paul griswold (fusion digital productions), der u.a. mit shepard fairey (an n.a.s.a.´s "money") gearbeitet hat.
irgendwie finden wir es doch sehr sympathisch, wenn die musik – wie im falle von "war again" – die ihr immanente botschaft auf spielerische art und weise optisch transportiert. und wenn der schurke am ende einen abgang á la wile e. coyote macht, umso besser!
Tags: balkan beat box, cajon, israel, n.a.s.a., paul griswold, shepard fairey, video, war again, weltmusik, wile e. coyote
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„Lass Sie ruhig fies sein wenn sie wollen, das juckt mich nicht!“. Raheem Devaughn hat die Lästerein einfach satt. Anscheinend haben alle eine Idee vom rechten Pfad und wollen dem Soulsänger aus Maryland erklären, wie der Hase läuft. Ähnlich wie Armand van Heldens Clubhit „You don't know me“ ist der Track „I don't care“ sowas wie eine Unabhängigskeitserklärung, ein Bekenntnis zu sich selbst.
Visuell wurde die Thematik des Tracks, durch die sich kaum zu regen scheinende Gesichtsmuskulatur Devaughns und einem mysteriösen Spielverderber umgesetzt. Ansonsten hält sich der„RnB Hippie Neo Rock Star“ an das gewohnte Rezept: Kurvige Damen die sich freuen, dass Devaughn endlich auf der Party auftaucht, große Sonnenbrillen und Schampus. So muss das! Wenn da nicht diese alles dokumentierende Lästerbacke wäre.
Was solls „I don't care!“
Tags: armand van helden, i don´t care, maryland, raheem devaughn, rnb, rock, video, video des tages
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in puncto treubleibendem musikalischen spagat macht christina aguilera so schnell niemand was vor. anfangs gab sie uns den hinterrücks anzüglichen geist aus der flasche, dann warf sie jegliche vorsicht mit "dirrty" über bord, nur um einige (erfolgreiche) jahre später mit "hurt" auch den härtesten leibgardisten der queen aus seiner emotionalen wüste ins tränenmeer zu geleiten.
nun, vier jahre nach ihrem letzten album ("back to basics"), ist die kleine aus dem mickey mouse club zurück und bringt goofy mit "not myself tonight" gefährlich ins schwitzen. produziert von polow da don und ester dean, von denen besonders ersterer ein abo auf die charts hat (produzierte u.a. robin thicke, usher, 50cent), macht xtina das, was sie mit bravour beherrscht: zum knappen höschen gute mine, sprich eine gesangliche leistung, die immer noch ihresgleichen sucht und damit auch die zur schau gestellte freizügigkeit relativiert. sie kann es sich eben leisten!
Tags: 50 cent, aguilera, christina, dirrty, goofy, mickey mouse, not myself tonight, premiere, robin thicke, usher, video, videopremiere
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Das Video des Tages kommt von einer Frau, die hinter vorgehaltener Hand schon als „weibliche Antwort auf James Brown“ gehandelt wird. Neben einer Grammy-Nominierung für die Best Urban/Alternative Performance, fährt Janelle Monae reihenweise gute Kritiken ein. Geboren und aufgewachsen im eher ländlichen Kansas, entschied sich Monae zuerst für die Schauspielzunft, um nach einer Weile festzustellen, dass es doch eher die Musik ist. Über Umwege landet sie 2007 schließlich mit ihrem Label „Wondaland Arts Society“ in einem Partnership-deal mit P. Diddys bad boy records, was ihren „cyber-RnB“ einer breiten Masse zugänglich macht.
Für ihr aktuelles Video zu „Tightrope“ hat sich Monae mit BigBoi Unterstützung aus dem Hause Outkast geholt. Das Ganze wurde von Wendy Morgan, die auch schon verantwortlich für Gnarls Barkleys „Going on“ und „One more Chance“ von Bloc Party zeichnete, inszeniert.
Im Video zu "tightrope" treffen funky Kids in Anzügen auf fiese Krankenschwestern und düstere Schattengestalten. Und genau diese finden das coole Gehopse von Monae und ihrer Gang alles andere als passend. Doch ganz Rebell, lehnt sich die Dame mit der steilen Tolle gegen das Tanzverbot auf .
Um es in den Worten von Janelle Monae zu sagen: „Imagination moves a nation“.
Tags: big boi, bloc party, gnarls barkley, janelle monae, outkast, p diddy, tightrope, video, wendy morgan
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Donnerstag, 25. März 2010 |
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t-pain einen hype zu unterstellen wäre grob fahrlässig. es ist mehr als das! und auch nicht erst seit gestern. faheem najm fährt seinen autogetuneten stil, und das gegen jegliche kritik der realkeeper. dabei muss man auch als vertreter der alten schule eingestehen, dass es der 24-jährige vermag, die worte an die melodie zu schmiegen, dass suchtpotenzial das erste ist, was einem in den sinn kommt. die video-version von "reverse cowgirl" kommt übrigens ohne rapper-freund young jeezy aus, aber passt auch!
nun aber gehen wir einen schritt weiter, denn das hier ist schließlich ein künstler der gattung r´n´b, und ja, natürlich gehts um die ladys in "reverse girl". für den clip aber hat sich regisseur jeremy rall optisch sehr schöne bilder in slowmotion ausgesucht, die in verbindung mit dem lederbejackten t-pain und der eher düsteren atmosphäre wirken. für insider: sieht der gute t-pain hier nicht aus, wie der kleinere bruder von rick ross?
weitere videos von jeremy rall
kelly rowland – daylight
talib kweli – get by
chingy – holidae in
ludacris – roll out
Tags: chingy, jeremy rall, ludacris, reverse cowgirl, t-pain, talib kweli, video, young jeezy
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unser "video des tages" ist heute mit "janine" ein etwas älterer song von bushido, dem im zuge des gerichtsverfahrens gegen den berliner auch aufmerksamkeit gebührte, da hier ebenfalls ein nicht geklärtes sample benutzt wurde. was uns neben dem rechtlichen standpunkt interessiert, ist: ist die musik es aufgrund der darin vermittelten botschaft nicht dennoch wert, weiterhin gehör zu finden?
Tags: bushido, gerichtsverfahren, janine, sample, video
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Donnerstag, 25. Februar 2010 |
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wir hätten zu "entdeckt" auch frischfleisch sagen können, aber es gibt wie im falle der band "in this moment" (s.u.) nicht nur newcomer zu entdecken, sondern auch bands, die in ihren heimatländern schon einen status genießen, hier aber noch unbekannt sind. wir jedenfalls halten für euch augen und ohren offen, um die künstler zu finden, die den etablierten kräftig in den arsch treten und für frischen wind sorgen!
die heutige ausgabe von "entdeckt" richtet sich an freunde der härteren gangart. die aus los angeles stammende band "in this moment" kann man nämlich als metal-band bezeichnen, die jedoch auch den mainstream-rocker begeistern kann. die fünfköpfige, von sängerin maria brink angeführte truppe, hält es mit klaren songstrukturen und eingängigen melodien, so dass auch radio-djs ohne bedenken zugreifen. zudem überstrahlt die aura von frontfrau brink alles im bereich von zehn kilometern und macht die band auch live zum erlebnis. das label "entdeckt" trifft in diesem fall also für fans der rockmusik im allgemeinen zu, da man gerade hierzulande noch nachholbedarf hat was den bekanntheitsgrad der band angeht.
in this moment | beautiful tragedy

Tags: blog, clip, entdeckt, hardrock, in this moment, los angeles, maria brink, metal, music, musik, musikfernsehen, musikvideo, rock, rubrik, tape, tape.tv., toolbar, video
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